예술영화에 나타난 동일화의 양상 - 켄 로치의 <자유로운 세계>와 미하엘 하네케의 <하얀 리본> 분석

Title
예술영화에 나타난 동일화의 양상 - 켄 로치의 <자유로운 세계>와 미하엘 하네케의 <하얀 리본> 분석
Other Titles
Identifikation im Autorenfilm - eine Analyse der Filme <It's a Free World...> von Ken Loach und <Das weiße Band> von Michael Haneke
Author(s)
윤종욱
Keywords
동일화 Identifikation; 감정이입 Empathie; 켄 로치 Ken Loach; 자유로운 세계 It's a Free World; 미하엘 하네케 Michael Haneke; 하얀 리본 Das weiße Band
Issue Date
201203
Publisher
한국독일언어문학회
Citation
독일언어문학, no.55, pp.39 - 60
Abstract
In diesem Beitrag geht es um die Analyse der Funktionsweise der Identifikation mit Figuren im zeitgenössischen Autorenfilm. Um die Einfühlung in die Figuren zu ermöglichen, werden üblicherweise verschiedene filmische Mittel wie die Großaufnahme, “point-of-view”- und “Gegenschuss”-Einstellung eingesetzt. Die zeitgenössischen Autorenfilme lassen den Zuschauer nicht nur in den Filmfiguren einfühlen, sondern grenzen die Empathie im entscheidenden Moment ein, um dem Zuschauer zur gewissen Distanz zum filmischen Geschehen zu verhelfen und somit seine Passivität beim Filmerleben zu verhindern. Die Identifikation, welche als die Grundlage der Empathie anzusehen ist, funktioniert je nach dem Film unterschiedlich. In <It's a Free World...> von Ken Loach wird die Empathie des Zuschauer hervorgerufen, indem er die Identifikation auf der Ebene der Motivation ermöglicht. Diese Identifikation gilt aber lediglich für den privaten Bereich der Hauptfigur. Im sozialen Bereich gilt sie nicht, weil sie auf der epistemologischen Ebene nicht funktioniert. Beim Film <Das weiße Band> von Michael Haneke fühlt sich der Zuschauer vor allem affektiv in die Kinderfiguren ein, aber die Identifikation auf der Ebenen der Epistemologie und der Motivation findet nicht statt. Dies führt dazu, dass sich der Zuschauer eher mit den Ursachen der Ereignisse beschäftigt, anstatt eine klare Schlussfolgerung aufgrund der Eigenschaften der Figuren zu ziehen. Die Besonderheit der hier analysierten Autorenfilmen ist darin zu finden, dass sie einerseits im Vergleich mit den Autorenfilmen aus den 1950er und 1960er Jahren in die Mittel der Identifikation und der Empathie stärker aufgreifen. Andererseits grenzen sie die Einfühlung in die Handlung dadurch ein, dass sie die Identifikation nur teilweise zulassen. Die Art und Weise, wie die Identifikation und die Empathie hervorgerufen werden, verdeutlicht die Differenz des zeitgenössischen Autorenfilms - einersetis zum frühen Autorenfilms, und andererseits Avantgarde- bzw. Experimentalfilm.
URI
http://hdl.handle.net/YU.REPOSITORY/29397
ISSN
1229-0106
Appears in Collections:
문과대학 > 독어독문학과 > Articles
Files in This Item:
There are no files associated with this item.
Export
RIS (EndNote)
XLS (Excel)
XML


qrcode

Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.

BROWSE