광고 이미지와 인지심리 -지멘스 가전제품 광고의 예

Title
광고 이미지와 인지심리 -지멘스 가전제품 광고의 예
Other Titles
Die Analyse der Werbung aus der Perspektive der Kognitionspsychologie -Am Beispiel von Siemens-Werbung
Author(s)
윤종욱
Keywords
Kognitionspsychologie; Gestaltspychologie; Werbung; Bildanalyse; 인지심리학; 게슈탈트 심리학; 광고; 이미지 분석
Issue Date
201208
Publisher
한국브레히트학회
Citation
브레히트와 현대연극, no.27, pp.377 - 400
Abstract
In diesem Beitrag handelt es sich um die Analyse der Funktionsweise von Printwerbungen, die darauf erzielen, die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf sich zu lenken und dabei deren positives mentales Bild hervorzuheben. Für die hier zu unternehmende Bildanalyse sind die Erkenntnisse der Kognitionswissenschaft und Gestaltpsychologie herangezogen. Die Werbungen der Haushaltsgeräte von Siemens, die hier zu analysieren gelten, haben folgende Merkmale. Die Produkte von Siemens dienen in der Werbung als die Figuren, die zwar aufgrund von Größen, Formen und Farben vom Hintergrund durchaus zu trennen, aber mit gewisser Vertrautheit ausgestattet sind. Zu den vertrauten Elementen gehören beispielsweise die weiße und schwarze Farbe, das Quadrat und die Linien. Es ist davon auszugehen, dass die Werbung dadurch die positiven metalen Bilder von Seiten der Konsumenten, das im impliziten Gedächtnis konserviert ist, zu reaktivieren versucht. Es gibt zwar Fälle, wo sich andere Objekte als die Werbeobjekte im Vordergrund positionieren, aber auf sie wird keine Aufmerksamkeit geschenkt. Der Hintergrund ruft entweder ein modernes oder ein naturhaftes Bild hervor. Zudem befindet sich im Hintergrund auch Objekte, durch sie das gesamte Bild der Innenraum vermuten lassen. Die Reaktivierung des impliziten Gedächtnises der Konsumenten ist ein zentrales Anliegen der Werbung. Die Analyse der Printwerbungen von Siemens zeigt, dass die Figuren mit dem Hintergrund in einem harmonischen Verhältnis stehen und dass sie - obwohl sie vom Hintergrund deutlich zu trennen sind - dessen Vertrautheit zu nutzen wissen. Man kann davon ausgehen, dass die Strategie dieser Werbung deshalb gelingen kann, da die Firma Siemens und die Werbeobjekte Haushaltsgeräte unter den Konsumenten aus vorherigen Erfahrungen vertraut sind. Ein Bild zeigt und repräsentiert etwas. Der Beobachter beobachtet es und versucht, die Merkmale der Bildobjekte kognitiv zu fassen. Die Beobachtung selbst hat mit der semiotischen Interpretation wenig zu tun, weil ein Bild nur dann ein Zeichen wird, wenn der Interpetant es beabsichtigt. Wenn wir die Besonderheiten der menschlichen Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesse heranziehen, d.h. die kognitionspsychologische Perspektive miteinbeziehen, dann können wir zur Möglichkeit, die Funktionsweise der Bilder zu verstehen, einen Schritt näher kommen.
URI
http://hdl.handle.net/YU.REPOSITORY/27390
ISSN
1229-6716
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문과대학 > 독어독문학과 > Articles
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