감정 표출의 언어적 실현 양상

Title
감정 표출의 언어적 실현 양상
Other Titles
Sprachliche Ausdrucksmittel zur Emotionalität
Author(s)
임성우
Keywords
감정; 뷜러; 감정 유표적; 서술기능; 표현기능; Emotion; Bühler; emotional markiert; Darstellungsfunktion; Ausdrucksfunktion
Issue Date
201209
Publisher
한국독일어문학회
Citation
독일어문학, v.20, no.3, pp.183 - 203
Abstract
Man kann sich nicht vorstellen, Emotionen aus dem menschlichen Leben wegzudenken. In der vorliegenden Arbeit versuche ich ansatzweise, sprachliche Ausdrucksmittel der Emotionalität sowohl auf der lexikalischen Ebene als auch auf der syntaktischen Ebene zu erfassen. Nach Bühlers Organonmodell gibt es drei Möglichkeiten, Emotionen sowie Emotionalität in die Sprache einzubringen. Und zwar: Der Sprecher verwendet sprachliche Zeichen mit unterschiedlichen kommunikativen Funktionen. Der Sprecher kann Emotionen darstellen (deskriptive Funktion), Emotionen ausdrücken (expressive Funktion) und Emotionen erregen (Apellfunktion). Emotionen sind, nach Fiehler(1990), Reaktionen auf wahrgenommenen Gegenstände oder Sachverhalte, die zunächst evaluiert werden. Nach dieser Evaluation kommt ein bestimmtes Gefühl, das sich als Emotion ausdrückt. Die Emotionen des Sprechers können auf verschiedenen Sprachebenen geäußert werden. Auf der lexikalischen Ebene werden die wichtigsten lexikalischen Elemente erfasst, die Emotionen des Sprechers darstellen und seine emotionale Einstellung ausdrücken. Dazu gehören nicht nur die Wörter, die Gefühle und Emotionen ausdrücken, sondern auch andere aufgelistete Wörter wie Partikeln,Interjektionen usw. Der Gefühlswortschatz des Deutschen wurde relativ häufig in den Fokus linguistischer Arbeiten gerückt. Trotzdem ist der Einfluss der sprachlichen Elemente auf der Satzebene bislang gar nicht geklärt. Bei dem emotionalen Äußern ist die Syntax von stark empfundenen Gefühlen beeinflussbar. Dabei handelt es sich um die Satzformen und die Wortstellung (zum Ausdruck von Emotionen). Nach der hier vorgelegte Untersuchung ist festzustellen, dass sich Emotion auf allen Ebenen verbaliseren lässt. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich noch, dass die Emotionsanalyse die Erfassung des Kontextes voraussetzt und immer offen für eine umfassendere semiotische Untersuchung aller Zeichensysteme sein muss.
URI
http://hdl.handle.net/YU.REPOSITORY/27248
ISSN
1229-1560
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문과대학 > 독어독문학과 > Articles
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